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Zurück zur Übersicht | Ausgewähltes Thema: Illegalisierte Drogen

Politische Gremien

Europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht

EBDD:
Die EBDD ist ein Organ der Europäischen Kommission und des Europäischen Parlaments, das seit seiner Einrichtung 1993 seinen Sitz in Lissabon hat. Das Budget wird von Kommission und Parlament jährlich neu festgelegt. Die EBDD hat ca. 50 Mitarbeiter. Der Verwaltungsrat setzt sich aus je einem Vertreter und einem Stellvertreter pro Mitgliedsland zusammen. In jedem Mitgliedsland gibt es wiederum eine nationale Stelle, die sich 50/50 durch das Land und die EBDD finanziert. In der EBDD führt ein Direktor die Geschäfte; zu wissenschaftlichen Fragen wird ein Beirat zugezogen. Eigene Fachabteilungen beschäftigen sich mit Epidemiologie, Reduzierung der Nachfrage, Dokumentation und Koordination des REITOX-Netzes der nationalen Standorte.

Aufgabe:
Die Sammlung und Analyse von Informationen über die Probleme im Bereich von Drogen und Drogensucht ist primäre Aufgabe der EBDD. Um einen objektiven und zuverlässlichen Datenvergleich zu gewährleisten, beschäftigt sich die EBDD auch mit Methoden der Datenerfassung

So ist es der Sinn der EBDD Informationen als Entscheidungshilfe für politische Gremien zu liefern, präventives und therapeutisches Expertenwissen zu verbreiten als auch Standards bei der Datenerhebung zu entwickeln.

Als Ansprechpartner für Personen und Institutionen, die im professionellen Bereich mit der Thematik des Suchtmittelgebrauchs befasst sind, bietet der ÖVDF Kooperation und Information für Medien, Politik und Bildung an wie er auch selbst medial Stellung zu drogen- und suchtspezifischen Themen nimmt.

E-Mail: info@emcdda.org
WWW: http://www.emcdda.org

 

Österreichischer Verein der Drogenfachleute

ÖVDF:
Der ÖVDF ist ein Zusammenschluss von Personen und Institutionen, die in der Sucht- und Drogenarbeit in den Bereichen Prävention, Therapie und Überlebenshilfe tätig sind.
WWW: www.oevdf.at

ÖAKDA:
In Österreich gibt es eine enge Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis für kommunikative Drogenarbeit, der seit 1981 besteht. Der ÖAKDA trifft sich zweimal jährlich zu 3-4tägigen Arbeitstagungen, in denen die aktuelle Situation in den Bundesländern ausgetauscht wird, Fachvorträge stattfinden und in Unterarbeitskreisen zu teils inhaltlich teils politisch brisanten Themen der Drogenarbeit Stellung genommen wird.

International:
Der ÖVDF ist Mitglied mehrerer internationaler Vereinigungen (ERIT, T3E) und beteiligt sich auch international am Austausch von Fachwissen aus allen Bereichen der Suchtarbeit durch delegierte Fachpersonen.
Als Ansprechpartner für Personen und Institutionen, die im professionellen Bereich mit der Thematik des Suchtmittelgebrauchs befasst sind, bietet der ÖVDF Kooperation und Information für Medien, Politik und Bildung an wie er auch selbst medial Stellung zu drogen- und suchtspezifischen Themen nimmt.

Ziele:
Der ÖVDF engagiert sich für die konkrete Verbesserung der Lebenssituation von Konsumenten psychoaktiver Substanzen auf persönlicher und gesellschaftlicher Ebene. Er wendet sich gegen Stigmatisierung und Ausgrenzung und möchte auf eine Sensibilisierung der Öffentlichkeit für die im Zusammenhang mit Drogenabhängigkeit entstehenden Problemen hinwirken. Unter Berücksichtigung der kulturellen, sozialen, ideologischen und ökonomischen Hintergründe trägt der ÖVDF zur Konzeptentwicklung in bezug auf das therapeutische Angebot, die Betreuungsarbeit, die Präventionstätigkeit und die Drogenpolitik bei. Die Weiterentwicklung von Qualitätskriterien und ethischen Grundvoraussetzungen im Umgang und in der Behandlung Drogenabhängiger wird vom ÖVDF gefördert.

Angebot:
Neben der Zusendung des periodisch erscheinenden News-Bulletins können Sie Informationen zu aktuellen Veranstaltungen und Fachtagungen erhalten oder unterstützendes und/oder aktives Mitglied werden.

Kontakt:
Österreichischer Verein f. Drogenfachleute
Radetzkystr. 31/ 7
1030 Wien

tel.: +43-1-712 46 70
fax: +43-1-712 46 70-15

Link:
www.oevdf.at

 

Steirisches Drogenfachgremium

Das Drogenfachgremium Steiermark hat sich im Oktober 1998 gegründet. Alle spezifisch in der Drogenarbeit tätigen Einrichtungen der Steiermark sind Mitglieder dieser Vereinigung, die sich alle sechs Wochen im Plenum trifft. Gearbeitet wird in durch das Plenum initiierten Arbeitskreisen zu speziellen Themen. Laut den Statuten hat sich das Gremium folgende Aufgaben und Ziele gesetzt

Aufgaben und Ziele:
1.Vernetzung der steirischen Drogentherapie und -betreuungseinrichtungen
2.Vermittlung zwischen Betroffenen, Öffentlichkeit, Politik und im Sozial- und Gesundheitsbereich Beschäftigten
3.Entwicklung und Koordination gemeinsamer Richtlinien, Qualitäts- und Evaluationsstandards
4.Konzeption neuer Projekte und Strukturen innerhalb der Drogenarbeit
5.Fachbeirat bei Drogenfragen für Land, Bezirke und Gemeinden
6.Bildung von Arbeitskreisen zu Themenschwerpunkten

Mitglieder:

siehe nachstehendes PDF:
Pdf-Dokument Geschäftsordnung, Statuten und Leitbild des Drogenfachgremiums der Steiermark

 

Weitere Informationen:

Bitte wählen Sie ein Thema:

 

Zum diesem Thema gibt es auch eine FAQ-Seite: FAQs zum Thema Illegalisierte Drogen.