Die b.a.s., Steirische Gesellschaft für Suchtfragen sieht sich in erster Linie als Beratungseinrichtung, aber auch als ExpertInneninstitution, und damit als Lobby für die Betroffenen. Daher haben wir am 7.November eingeladen: einerseits zu einer Fachtagung, andererseits zu einer Podiumsdiskussion – in der Hoffnung einen (kleinen) Beitrag zur Verbesserung der Bedingungen für abhängige Menschen zu leisten.
Vielleicht etwas naiv zu glauben, dass ersteres (Fachwissen) Basis sein kann, um daran anschließend in einer Auseinandersetzung Lösungen zu entwickeln – wenn dann festgestellt werden muss, es geht nicht um Erkenntnisse und ein gemeinsames Vorgehen, sondern um Positionierungen der eigenen Interessen und eben Lobbyismus.
Interessant wie auch das Publikum wechselt: Tagsüber primär Fachpublikum und am Abend vorrangig Betroffene, tagsüber fundierte Wissenschaftlichkeit, abends vorrangig Polemiken.
Dennoch der Kampf gegen Windmühlen geht weiter – die Entwicklung sowohl von Fantasien als auch von realen Zukunftsvorstellungen ist wichtiger Bestandteil eines therapeutischen Prozesses ...
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